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Nofretete zurück im Neuen Berliner Museum Als das Berliner Museum zu Kriegsbeginn geschlossen wurde, musste auch sein einstiger Star, die geheimnisumwobene Nofretete weichen. Das wegen der erheblichen Kriegsschäden bis jetzt nicht wieder eröffnete Museum verstreute damals all seine Ausstellungsstücke und Exponate in Museen auf der ganzen Welt. So fand auch die Nofretete in einem anderen Berliner Museum ihr neues zu Hause. Doch nach 70 Jahren ist nun das alte Berliner Museum aufwendig restauriert und wiedereröffnet worden. Alle damaligen Schätze des Museums haben ihren Weg zurück gefunden, darunter natürlich auch die ägyptische Königsgemahlin Nofretete, die jährlich fast 600.000 Besucher anlockt. Sie wird in dem neuen Kunstpalast ganz besonders hervorgehoben; hier hat sie einen Raum nur für sich alleine, zu dem alle Wege des Museums hinführen und wird somit zum absoluten Highlight. Während der Eröffnung des Neuen Berliner Museums aber meldet sich auch Ägypten zu Wort; das Land möchte seine Berühmtheit gerne zurück, denn sie habe 1912 das Land illegal verlassen und sei noch immer rechtmäßiger Anspruch des Ägyptens. Eins bleibt trotz des Streites zwischen Deutschland und Ägypten sicher: Nofretete glänzt, egal wo sie steht, noch immer in ihrer vollen Schönheit und wird auch weiterhin für einen Besucheranstrom sorgen!
Touristen können wieder Haremhabs Grabstätte besuchen
Diese Nachricht freut jeden Kulturliebhaber: Nach der Installation von modernsten Feuchtigkeitsregulationstechnologien ist die Grabstätte des altägyptischen Königs Haremhab im Tal der Könige am Westufer von Luxor wieder für Besucher geöffnet. Dabei handelt es sich um das erste Grab in Ägypten, in dem eine derartige Vorrichtung eingesetzt wird, um die Temperatur und Feuchtigkeit zu kontrollieren, die in der Vergangenheit die Wandgemälde massiv angegriffen hatte – der Grund für die zeitweilige Schließung des Grabes. Eine darauf spezialisierte deutsche Organisation stellte zuerst feuchtigkeitkontrollierende Technologien zur Verfügung, die zunächst getestet und weiter erforscht wurde. Ein Team von Wissenschaftlern überprüft nun die Effizienz der Anlage, um sie im Idealfall in allen Gräbern im Tal der Könige zu installieren. Und davon gibt es ja bekanntlich richtig viele.
Steigenberger ist jetzt ägyptisch Es war die Nachricht des Spätsommers: der Verkauf der renommierten deutschen Hotelkette Steigenberger an den ägyptischen Touristikkonzern Travco. Knapp 80 Jahre nach der Gründung veräußerte die Eigentümerfamilie beinahe alle ihrer rund 80 Hotels in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, Italien, den Niederlanden und Ägypten – bestehend aus den beiden Marken „Steigenberger Hotels and Resorts“ und „Intercity Hotel“. Dabei beteuern alle beteiligten Geschäftspartner: Für den Gast bleibt alles beim Alten. Im besten Fall dürfte er dank Kombiangeboten ja sogar profitieren von dem großen Portfolio des neuen Besitzers Travco. Das Unternehmen umfasst bereits 60 Unternehmen, die in der Touristik und Hotelindustrie aktiv sind. Die rund 50 Hotels werden unter den Marken „Jaz“, „Iberotel“ und „Sol y Mar“ in Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten betrieben. Auch die größte Flotte von Nilkreuzfahrtschiffen mit 22 Kreuzfahrtschiffen der Marken „Travcotel“ und „Iberotel“ mit über 1300 Kabinen zählen zur Travco-Gruppe. Eine eigene Fluggesellschaft soll dieses Jahr noch an den Start gehen. Archäologen finden eine ganze Stadt In der Regel sorgt schon der Fund eines Grabes, von Schmuckstücken oder eines Tempels für Schlagzeilen. Die müsste in diesem Fall sehr groß ausfallen, denn in der archäologischen Stätte Dafna, Ismailia wurden vor Kurzem die Überreste einer ganzen, mehr als zweieinhalb tausend Jahre alten Militärstadt gefunden! Ein echter archäologischer Knaller. Die Stätte liegt zwischen dem Suezkanal und dem Manzala-See, 15 Kilometer nordwestlich der Stadt Qantara. Als Hafen für Handel mit dem Osten an der Hauptstrecke zwischen Ägypten und dem Orient hatte die Stadt eine besondere, strategische Lage. Auch ein aus Lehmziegeln gebauter Tempel mit drei Hallen wurde entdeckt. Darüber hinaus fand man einen kleinen, ebenfalls aus Lehm erbauten Palast am Ende des Tempels. Unter den ausgegrabenen Objekten befinden sich Bronzepfeile und getöpferte Teller, die einen aktiven Handel zwischen Griechenland, dem Orient und Ägypten nahe legen. Ägyptisches Hotel in Gästebefragung auf Platz 1 Da kann man nur Beifall klatschen ob dieser Auszeichnung: Das „InterContinental The Palace Port Ghalib Resort“ in Port Ghalib belegte beim GSTS den ersten Platz für die Großregion Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Mit einer Punktzahl von 93,7 auf der Gesamtzufriedenheitsskala, ist das „InterContinental The Palace Port Ghalib Resort“ das beste InterContinental und erzielt Gold in der Kategorie „Makes this a great Brand“ („macht dies zu einer großartige Marke“). Aber was genau ist nun GSTS? Es steht für Guest Satisfaction Tracking System und hilft Kunden zu binden, in dem sicher gestellt wird, dass ihre Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen werden. Dafür stehen Daten und Tools zur Verfügung, die ermöglichen, die Leistung des Resorts zu überwachen und Verbesserungsinitiativen zu starten, um großartige Hotels zu sein, die Gäste lieben. Das scheint in Port Ghalib besonders gelungen zu sein. DuMont und Ägypten – das passt Der Name DuMont steht wie wenige Reiseführer für hochkarätige Information für wissbegierige Touristen. Doch selbst bewährte Qualität muss ab und an in ein modernes Layout aufgewertet werden. Nun ist es bei DuMont soweit. Die neue Generation der DuMont Reise-Taschenbücher glänzt mit 20 Prozent mehr Umfang, noch mehr wertvollen Informationen und einer großformatigen Reisekarte zum Herausnehmen. Überzeugen können sich Leser von den neuen Vorteilen mit dem Band „Ägypten – Die klassische Nilreise“. Dieser nimmt den Reisenden mit auf zehn sorgfältig ausgesuchte Entdeckungstouren, die eine intensive Beziehung zu diesem spannenden Reiseziel möglich machen. Zudem verrät der bekannte Autor Hans-Günter Semsek seine ganz persönlichen „Lieblingsorte“. Jeder Urlauber mit dem DuMont Reise-Taschenbuch Ägypten – Die klassische Nilreise im Gepäck kann sicher sein: Dieser Reiseführer mit neuer Ausstattung und erweitertem Umfang bietet dem individuell Reisenden alle Informationen für faszinierende Erlebnisse entlang des Nils. |
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